12. Juli 2019

Sommerpause bis Mitte August

Endlich ist sie da, die schönste Zeit des Jahres, in der es nichts weiter zu tun gibt, als die Seele baumeln zu lassen, in einen Berg aus Büchern einzutauchen und barfuss durch den Tag zu tanzen.

Ab Montag, den 5. August, ist mein Etsy-Shop wieder für euch geöffnet und ihr erreicht mich auch wieder per E-Mail.

Hier auf dem Blog geht es Mitte August weiter.

Nach der Sommerpause dürft ihr euch auch auf die zweite Ausgabe von Puppen&Packen freuen, mehr dazu im August.

Ich wünsche euch einen schönsten Sommer für die Seele, viel Zeit mit euren Lieben und für euch selbst,

eure Maria

„Sunshine“ von Patrice

„Holiday“ von Joan As Police Woman

Resilient“ von Rising Appalachia

I am resilient
I trust the movement
I negate the chaos
Uplift the negative


Jussi

Jussi ist 45 cm groß und hat aprikosenfarbene Haut, strohblondes Strubbelhaar, graublaue Augen und trägt das Outfit „Strampellatzhose“ in Türkis, Rosa und Blau.

Diese Puppe war eine Wunschanfertigung und ist bereits verkauft.

Bestellungen für die Puppe eures Herzens nehme ich gern an hello@mariengold.net entgegen. Preise und Details hier, Puppen für den Sofortkauf, sofern gerade verfügbar, hier.

Oder ihr fertigt sie selbst an. Dafür findet ihr in meinem Etsy-Shop verschiedene E-Books zur Herstellung von Puppen und Kleidung, passende Materialpackungen und weitere Produkte und Services zum Gleich-Loslegen.

Mariengold Puppen werden von Hand mit großer Aufmerksamkeit und viel Liebe aus natürlichen Materialien und nach eigenen Entwürfen hergestellt. Sie haben einen kleinen Hals (außer die Babys), einen einfachen Po, sehr gut bewegliche Arme und Beine, ein kleines Näschen und einen Bauchnabel, manchmal auch Ohren und Grübchen an Ellenbogen und Knien. Das Haar ist aus einer gehäkelten Perücke aus Mohair-Schurwoll-Garn mit eingeknüpften Haarsträhnen. Die Körperteile sind aus hochwertigem Schweizer Trikotstoff mit einem besonders reißfestem Garn genäht und sehr, sehr fest mit Schafwolle gestopft. Das Gesicht ist sorgfältig aufgestickt und die Wangen sind mit roter Bienenwachskreide eingefärbt. Die Kleidung ist aus Stoffen und Garnen aus Naturfasern. Puppen und Kleidung können von Hand mit lauwarmem Wasser und einem milden Waschmittel gereinigt werden.


10. Juli 2019

Bücher: „Das Alphabet der Kindheit“ von Helge-Ulrike Hyams

In einem Alphabet der Kindheit darf S wie Sommer eigentlich nicht fehlen. Genau wie G wie Geburtstag, H wie Hollywoodschaukel, J wie Johannisbeeren, S wie Schlauchboot, T wie Tagebuch und Z wie Zelten (um beim Sommer zu bleiben). Und doch tauchen diese Begriffe in dem gleichnamigen Buch von Helge-Ulrike Hyams nicht auf. Das zeigt, wie subjektiv die Auswahl der Themen für ein solches Werk nur sein kann und das ist auch richtig so. Denn jeder Mensch trägt sein eigenes, individuelles Wörterbuch der Kindheit in sich, das geprägt ist von ganz persönlichen Erinnerungen und Gefühlen. Und doch gibt es Schlagwörter, die zu jeder Kindheit gehören und mit denen die meisten Menschen etwas anfangen können, einfach weil wir alle die Erfahrung teilen, einmal Kind gewesen zu sein.

Dazu ein Auszug aus dem Klappentext: „Die leidenschaftliche Pädagogin Helge-Ulrike Hyams hat ein Hausbuch verfasst, zu dem man immer wieder greifen wird – sei es zu bestimmten Anlässen (Heimweh, Eifersucht, Krankheit, Schulschwänzen) oder einfach zum Nachdenken über die schönen (Schokolade, Glück, Kuscheltier) und weniger schönen (Lügen, Einsamkeit, Quälen, Strafen) Momente im Leben eines Kindes.“

Seit einigen Wochen lese ich immer wieder in dem Buch und bin so begeistert, dass ich es euch unbedingt noch vor meiner Sommerpause ans Herz legen möchte. Denn der Sommer und die damit verbundene lange Auszeit vom Alltag ist für mich wie keine andere Zeit des Jahres mit der Kindheit verbunden und ich freue mich schon sehr, sehr, sehr darauf, in ein paar Tagen wieder in diesen besonderen Lebensstrom einzutauchen und dabei auch liebe Erinnerungen aus meiner Kindheit zu streifen. Aber zurück zum Buch: Die Autorin hat tatsächlich eine umfassende, wunderbare, eigensinnige, inspirierende und auch berührende Auswahl an Begriffen getroffen, die wie eine Landkarte zurück in die Vergangenheit funktioniert. Trotz dass sie als Psychoanalytikerin, ehemalige Professorin für Erziehungswissenschaften an der Universität Bremen und ehemalige Leiterin des Marburger Kindheitsmuseums durchaus den Hintergrund hat, ist das Buch ganz und gar nicht akademisch geschrieben, sondern im Gegenteil lebendig, warm und leicht und gleichzeitig voller Tiefgang, dass es die pure Freude ist und Herz und Horizont öffnet.

Zu jedem einzelnen Begriff stellt Helge-Ulrike Hyams ein meist poetisches Zitat, das den Folgetext einleitet. Besonders gut gefällt mir dieses von Astrid Lindgren zum Thema Lachen: „Ich liebe den Gesang der Vögel. Ich liebe die Musik aus meinen Silberpappeln. Aber mehr noch liebe ich es, meinem Sohn im Rosengarten lachen zu hören.“ (Übrigens nicht das einzige Zitat von Astrid Lindgren und natürlich gibt es auch einen eigenen Eintrag zu Pippi Langstrumpf.) Die eigentlichen Texte zu den Begriffen sind unterschiedlich lang und eine Mischung aus persönlichen Geschichten und Erinnerungen, stimmig verwobenen Fakten aus verschiedenen wissenschaftlichen Bereichen, Erfahrungen aus ihrer Arbeit und als vierfacheMutter, Bezügen zu Literatur und Kunst, aber auch Lebensklugheit und vor allem einem unfassbar starken Einfühlungsvermögen in Kinder und die Welt, in die sie hineinwachsen.

Zum Schluss sei noch gesagt, dass sie zum Thema Puppen natürlich auch etwas schreibt. Denn eine Kindheit ohne Puppen, kann es die überhaupt geben?

Helge-Ulrike Hyams: Das Alphabet der Kindheit. Von A wie Atmen bis Z wie Zaubern, Berenberg Verlag, ISBN: 946334210, 29 Euro.

(Disclaimer: Aufgrund der derzeitigen Rechtslage, die schon das bloße Nennen von Marken und Verlinken von Produkten, Marken, Menschen, Orten usw. als Werbung einstuft, kennzeichne ich diesen Beitrag als einen mit WERBLICHEN INHALTEN. Dennoch gilt: Wenn ich hier etwas oder jemanden benenne und als gut befinde, geschieht das als persönliche Empfehlung und im Rahmen meiner redaktionellen Themenauswahl. Alle hier gesetzten Links sind ein kostenloser Service von mir – unbezahlt und unaufgefordert. Alle hier genannten Produkte sind selbst gekauft. Bezahlte Kooperationen, sollte es sie jemals auf meinem Blog geben, würden immer ganz eindeutig als solche gekennzeichnet werden.)


5. Juli 2019

Hevia für den Sofortkauf

Hevia ist 40 cm groß und hat marzipanfarbene Haut, hellblondes Haar und graugrüne Augen. Sie trägt einen cremefarbenen Rock mit rosa Herzchen, eine Shirt in Pink Blümchenhosen aus senfgelbem Musselin, hellrosa Schuhe und eine Ringelmütze in Rosa und Weiß.

Die Puppe ist für 205 Euro in meinem Etsy-Shop oder via E-Mail an hello@mariengold.net direkt bei mir erhältlich, dann beträgt der Preis 5 Euro weniger. Weitere Puppen für den Sofortkauf, sofern gerade vorrätig, findet ihr hier, mein Portfolio hier und die Allgemeinen Geschäftsbedingungen hier.

Eine Puppe wie diese könnt ihr mit meinen E-Books zur Herstellung von Puppen und Puppenkleidern auch selbst herstellen. Mehr dazu hier. Die E-Books sind in meinem Etsy-Shop erhältlich.

Puppenbestellungen an hello@mariengold.net. Preise und Details hier.

Mariengold Puppen werden von Hand mit großer Aufmerksamkeit und viel Liebe aus natürlichen Materialien und nach eigenen Entwürfen hergestellt. Sie haben einen kleinen Hals (die Babys jedoch nicht), einen einfachen Po, sehr gut bewegliche Arme und Beine, ein kleines Näschen und einen Bauchnabel, manchmal auch Ohren und Grübchen an Ellenbogen und Knien. Das Haar ist aus einer gehäkelten Perücke aus Mohair-Schurwoll-Garn mit eingeknüpften Haarsträhnen. Die Körperteile sind aus hochwertigem Schweizer Trikotstoff mit einem besonders reißfestem Garn genäht und sehr, sehr fest mit Schafwolle gestopft. Das Gesicht ist sorgfältig aufgestickt und die Wangen sind mit roter Bienenwachskreide eingefärbt. Die Kleidung ist aus Stoffen und Garnen aus Naturfasern. Puppen und Kleidung können von Hand mit lauwarmem Wasser und einem milden Waschmittel gereinigt werden.


4. Juli 2019

Glücksliste: Frohsommer

Flirrende Trägheit.

Hellwache Sinne.

Glühende Sonne.

Sommertrunken.

Schwerelosigkeit.

Here comes the sun.

36 Grad.

Und es wird noch heißer.

Wochen voller Geburtstage.

No rain, no flowers.

Eine Handvoll Kirschen.

Direkt in den Mund.

Und auch für die Ohren.

Meeresrauschenblau und Mandarinenrot.

Abende wie flüssiges Gold.

Vom Wind herbeigewehte Musik.

I’ll see you in my dreams.

Immer und ewig auf der Suche nach dem weltbesten Zitronenkuchen. Dieser hier kommt schon nahe dran, sehr nahe.

Nach einem langen Tag im Garten sitzen und sehen, hören, zweisam schweigen.

Dazu vielleicht eine Granita (natürlich auch mit Zitrone).

Mit Vorfreude erwartet: Die radioeins-Sommersonntage der 100 besten Lieder.

Jetzt lieber häkeln als stricken. (Zum Beispiel das hier aus dem hier.)

Sommerrollen über alles.

Und Avocado-Tomaten-Salat à la Okka.

Ein Frischekick für die Nacht.

Wenn Gefühle auf Worte treffen.

Ein Buch voll schreiben.

Denn das Herz hat immer viel zu erzählen.

Sich einmal leer machen.

Leben und Beben.

Mit allen Fasern des Seins.

Keine Eile.

Aus den Routinen des Alltags

in die Fülle des Fühlens.

(Disclaimer: Aufgrund der derzeitigen Rechtslage, die schon das bloße Nennen von Marken und Verlinken von Produkten, Marken, Menschen, Orten usw. als Werbung einstuft, kennzeichne ich diesen Beitrag als einen mit WERBLICHEN INHALTEN. Dennoch gilt: Wenn ich hier etwas oder jemanden benenne und als gut befinde, geschieht das als persönliche Empfehlung und im Rahmen meiner redaktionellen Themenauswahl. Alle hier gesetzten Links sind ein kostenloser Service von mir – unbezahlt und unaufgefordert. Alle hier genannten Produkte sind selbst gekauft. Bezahlte Kooperationen, sollte es sie jemals auf meinem Blog geben, würden immer ganz eindeutig als solche gekennzeichnet werden.)